Infoblatt zum Ausdrucken

Für Seniorenclubs, Gemeinden, Vereine oder die Familie: eine A4-Seite mit dem Wichtigsten. Du darfst das Blatt kostenlos ausdrucken, kopieren und unverändert weitergeben.

Zu „Ist das Betrug?“

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Vorsicht, Betrug!

So erkennst du falsche Nachrichten und Anrufe

Diese Warnzeichen sollten dich stutzig machen

  1. Zeitdruck: „Dein Konto wird heute gesperrt“, „Letzte Mahnung“. Betrüger wollen, dass du schnell handelst, ohne nachzudenken.
  2. Frage nach Geheimem: Banken und Behörden fragen dich nie per SMS, E-Mail oder Telefon nach PIN, TAN oder Passwort.
  3. Seltsamer Link oder Absender: Er sieht echt aus, ist aber knapp daneben – ein Buchstabe anders oder ein Zusatz im Namen. Oft geht es um eine kleine „Gebühr“, über die deine Kartendaten gestohlen werden.
  4. „Hallo Mama, das ist meine neue Nummer“: Ruf dein Kind unter der alten, bekannten Nummer an, bevor du Geld überweist.
  5. Anruf von „Polizei“ oder „Bank“: Echte Polizisten und Bankmitarbeiter verlangen nie Geld, Schmuck oder Zugangsdaten.

Die goldene Regel: Im Zweifel nicht klicken, auflegen und selbst zurückrufen – über die Nummer, die du kennst.

Nachricht prüfen

Füge die verdächtige Nachricht ein und sieh, welche Warnzeichen sie hat. Kostenlos, ohne Anmeldung.

werkzeugkisterl.at/betrug

Keine Warnzeichen heißt nicht, dass eine Nachricht echt ist.

Schon passiert? Sofort:

  • Bank anrufen und Karte sperren lassen – die Nummer steht auf der Rückseite deiner Karte.
  • Passwörter ändern, überall dort, wo du dasselbe verwendest.
  • Anzeige bei jeder Polizeiinspektion erstatten, im Notfall 133 anrufen.
  • Nachrichten und Belege aufheben, zum Beispiel als Screenshots.

Aktuelle Betrugsmaschen in Österreich: watchlist-internet.at