Netzwerk-Ports

Ein Port ist die „Türnummer“ eines Dienstes auf einem Gerät. Die wichtigsten Standard-Ports, nach Einsatz gruppiert.

Stand: Oktober 2026

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Web, E-Mail & Grunddienste

PortProtokollDienst
80TCPHTTP – Webseiten unverschlüsselt
443TCP / UDPHTTPS – Webseiten verschlüsselt (UDP für HTTP/3)
53UDP / TCPDNS – Namensauflösung
67 / 68UDPDHCP – automatische IP-Adressen
123UDPNTP – Zeitabgleich
25TCPSMTP – E-Mail zwischen Servern
587 / 465TCPSMTP – E-Mail versenden (mit Anmeldung, verschlüsselt)
993TCPIMAPS – E-Mail abrufen, verschlüsselt
995TCPPOP3S – E-Mail abrufen, verschlüsselt

Verwaltung & Fernzugriff

PortProtokollDienst
22TCPSSH und SFTP – sichere Anmeldung und Dateiübertragung
21TCPFTP – unverschlüsselt, besser SFTP verwenden
23TCPTelnet – unverschlüsselt, nicht mehr verwenden
3389TCP / UDPRDP – Windows-Remotedesktop
5900TCPVNC – Bildschirmfreigabe
445TCPSMB – Windows-Dateifreigaben
51820UDPWireGuard – VPN
1194UDPOpenVPN – VPN

Datenbanken & Entwicklung

PortProtokollDienst
5432TCPPostgreSQL
3306TCPMySQL / MariaDB
6379TCPRedis
27017TCPMongoDB
8080 / 8000 / 3000TCPhäufig für Entwicklungs- und Test-Server

Gut zu wissen

  • Bereiche: 0–1023 sind Standard-Ports bekannter Dienste, 1024–49151 registrierte Ports, ab 49152 vergibt das System Ports vorübergehend selbst.
  • Datenbanken, RDP, SMB und VNC nie direkt ins Internet öffnen – nur über VPN oder SSH erreichbar machen.
  • Die Nummern sind Standards, keine Pflicht: Ein Dienst kann auf jedem Port laufen.

Sorgfältig zusammengestellt, aber ohne Gewähr. Mehr dazu in den Nutzungshinweisen. Fehlt etwas oder ist dir ein Fehler aufgefallen? Wir freuen uns über dein Feedback.

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