Barcodes & QR-Codes

Welcher Code wofür passt und worauf es beim Drucken ankommt, damit jeder Scanner ihn liest.

Stand: Oktober 2026

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Welcher Code wofür

CodeTypischer EinsatzKann
EAN-13Produkte im Handel (Europa)13 Ziffern
EAN-8Kleine Verpackungen8 Ziffern
UPC-AProdukte im Handel (USA, Kanada)12 Ziffern
Code 128Lager, Versand, InventarBuchstaben, Ziffern, Zeichen – kompakt
Code 39Ältere Industrie- und InventarsystemeGroßbuchstaben, Ziffern
ITF-14Umkartons und Paletten14 Ziffern
QR-CodeLinks, WLAN, Kontakte, ZahlungenViel Text, auch Umlaute
Data MatrixKleine Teile, MedikamenteViel Inhalt auf kleinster Fläche

Richtig drucken

RegelWarum
Dunkel auf hell, am besten schwarz auf weißScanner brauchen starken Kontrast; helle Codes auf dunklem Grund lesen viele nicht
Ruhezone frei lassenRänder rundum frei: beim QR-Code 4 Module, bei Strichcodes etwa 10 Striche breit
Nicht zu kleinQR-Code mindestens 2 × 2 cm; Faustregel: Scanabstand ≈ 10 × Codebreite
Nicht verzerrenStrichcodes nur im Ganzen vergrößern, nie nur in die Breite ziehen
Probe-Scan vor dem Großdruckmit mehreren Handys und aus dem geplanten Abstand

Gut zu wissen

  • Für den Verkauf im Handel braucht ein Produkt eine offiziell registrierte EAN; in Österreich vergibt sie GS1 Austria. Für Inventar und Lager reichen eigene Nummern, am besten als Code 128.
  • Je kürzer der Inhalt eines QR-Codes, desto gröber das Muster und desto leichter lesbar.
  • Ein QR-Code verweist direkt auf seinen Inhalt. Codes von Diensten mit Umleitung können ablaufen – die Codes vom Werkzeugkisterl nicht.

Sorgfältig zusammengestellt, aber ohne Gewähr. Mehr dazu in den Nutzungshinweisen. Fehlt etwas oder ist dir ein Fehler aufgefallen? Wir freuen uns über dein Feedback.

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